Ausschlafen und ab an den Beach..endlich.....einfach nicht bewegen und brutzeln....nach 4 Wochen hat keiner von uns auch nur eine Seite gelesen...genial! ähmm...Alex hat doch gestern irgendwas von Neogothik geblabbert...Blender!

Am Nachmittag wollen wir dann die Trails checken und Biken gehen....nur der Bus will nicht mehr....nach treuen 4 Wochen will die Karre nicht mehr anspringen....kann ich verstehen...so ein Bus will auch mal nix tun....und so ein Bilderbuch-Surf-Strand ist da sicherlich eine gute Adresse.....da hilft es schon, wenn man - „Du ..nein Du...ja ne, is klar..du“ – das Licht anlässt....Überbrückungsversuche scheitern...also verständigen wir vom Baywatch-Office den ADAC ( oder AA wie er hier heißt ) und Chillen einfach bis zur Ankunft weiter....war dann doch die Batterie.....weiter geht´s...

Abends werden die Trails erkundet...sieht gut aus...Morgen greifen wir wieder an..

Ein paar Bier bei lauwarmen Temperaturen im Biergarten (Ach ja hatten wir ja schon erwähnt) und ab in die Koje..

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22.1. – 1.2. Lancelin

Surf-Urlaub wie in den guten alten Tagen...Ihr wisst schon...wie Paros: zelten am Strand mit der ganzen Gang....oder wie Fuerte: die Schischonen kommen....nun bin ich also 12 Tage in der Lancelin Lodge geblieben...sehr entspannt...Hängematten, Pool, Tischtennis und gute Gespräche..habe tatsächlich auch ein Buch gelesen...hier herrscht wirklich ´ne sehr entspannte Atmosphäre....Windsurfer, Wellenreiter, Kiter...12 Nationalitäten......sehr nett und sehr Chillig.....

Mirko aus Berlin hat alles verkauft und kitet so geschätzte 2 Jahre...Olivier, aktuell Schweizer Unteroffizier ist für 1 Jahr ausgestiegen, arbeitet in der Surfschule..Antoine, Franzose, seit 1 Jahr unterwegs, hat Holz geschlagen in Aus, kehrt Morgen zurück in die Bretagne, danach als Kite-Lehrer nach Martinique..Adrian, seit 4 Monaten unterwegs..Kim, Däne, in Sydney studiert, kehrt im April heim..Brad, Schreiner aus Kanadier (für die Biker: Vancouver/BC!!!), noch 3 Monate unterwegs...Ruperth, Engländer, Pilot hat 2 Monate Auszeit zum Windsurfen, übrigens das vierte Jahr in Folge..Karen, Österreicherin länger als ein Jahr in Lancelin, seit 3 Jahren in Aus.... Tim, stolzer Anglo-Aussie, 3 Monate surfen, danach NZ und im Herbst zurück auf die Insel, GB...Schweden, Norweger, Japaner, Italiener, Holländer.. ach ja und ein paar Aussis.. wie gesagt eine bunte Mannschaft...Abends wird gemeinsam gekocht...ist eher so ein Contest...low budget, aber wirklich gut...Langusten, Steak, und internationale Nachspeisen..darf endlich wieder Französisch sprechen...ist mittlerweile grotenschlecht...und sonst?...Australia-Day zusammen mit Allen mit einem fetten Brunch gefeiert..mit Delfinen gesurft....beinahe Känguruhs und einen Strauß auf der Motorhaube gehabt..in sehr, sehr guten Wellen gesurft...unfreiwillig im Riff ausgestiegen..trage jetzt Schuhe beim Surfen..haha...viel gelacht....

Trennung am CC Airport..Alec Maverick, mein Flügelmann, fliegt heim und für mich geht der nun als Solo-Nummer weiter...nach knapp 4 Stunden Ankunft  in Melbourne....The heat is on!....Einchecken in einem Hostel, das mehr ein schäbiger Irish Pub als eine Unterkunft ist...naja ist nur für eine Nacht.... Nach 5 Wochen, die durch Natur und Kleinstadt-Flair geprägt waren, ist Melbourne schon wirklich beeindruckend..3,7 Mio...bedeuten Großstadt-Atmosphäre..Zivilisation! Erst Mal frühstücken am Meer in St.Kilda, danach Sightseeing im Zentrum..sehr gelungene Mischung aus alter und neuer Architektur...schöne Skyline..eigentlich ist mir am Nachmittag bei gefühlten 45° (tatsächlich 32°C) eher nach einem Hotelbett, aber ich schaue dann doch im Sportpark vorbei, um ein wenig Australian Open Luft zu schnuppern und kann tatsächlich auch noch eine Karte ergattern...Hammer...sitze abends dann doch nett im Margaret Court und schaue mir Tennis an...großes Tennis!...die Aussies sind recht entspannt..das Ganze hat dann schon fast Volksfest-Charakter...eine schöne Szene begleitet mich dabei: 

Eine Reihe vor mir auf der Zuschauertribüne...Vater (57Jahre und 130kg) und Sohn (37 und 110 kg) sitzen hier in der prallen Sonne bestimmt schon seit einigen Stunden und haben mittlerweile echt einen sitzen...Vater bekommt einen Schluckauf und gibt dabei so laute Geräusche von sich, dass die Ordner eingreifen müssen, da sich die Spieler im Court  gestört fühlen..Sohn stopft Vater die Geldbörse in den Mund und geht Getränke holen...Vater schläft kurze Zeit später ein und schnarcht so laut, dass die Ordner wieder eingreifen müssen...Sohn kommt in der Zwischenzeit wieder und bringt Alk mit...Während der 45 Minuten kümmert sich der Sohn 3 Mal um seinen Dad und füllt ihn dabei kontinuierlich, aber liebevoll ab...Beim 2. und 3. Mal – Dad ist sofort wieder eingeschlafen – geht im Tie-Break Dads Handy auf Max eingestellt....der ganze Court, samt Spieler und Referee, schaut in unsere Richtung... Dad schläft, so dass die Ordner wieder eingreifen müssen...filmreif!

Last day in New Zealand!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Unfortunately, I have to return to Germany, but fucking Chris continues the journey to Australia - lucky man! So, die Reise ist für mich hier fast zu Ende, da kommt Morgen nur noch der kurze Rückflug nach GOOD OLD GERMANY, lächerliche 35Std., sitze ich doch auf einer Arschbacke ab... damm´ it!

Heute noch mal zum Strand, die Sonne und das Meer genießen..............vorher drei Surfshops abgegrast und sind doch zufällig fündig geworden, 4 Shirts und eine Boardshort, yeeeaaaah!!!!! The shopping boys haben wieder zugeschlagen...........

Da sitzen wir also am Strand.... vielleicht zum Abschluß doch in den Teich springen???? Der eine Wuppertaler zum anderen: „Ey, wat is dat fürn Teich eigentlich, Pazifik oder wat?“ 1 Stunde kriegen wir uns nicht mehr ein.... So ist das halt mit den Neckermann-Terroristenpack..

Fazit:
Neuseeland ist schön, die Leute nett, das Wetter unbeständig (aber als Wuppertaler hat man den Regen auch im Sommer gern).
Bungyspringen ist ´ne coole Sache - sollte man öfter so als Ausgleich zum Biken machen. Biken in Neuseeland pusht, doch wer Lifte sucht, der findet nur einen und der ist in Queenstown, am Coronet Peak, sonst ist Beinpower angesagt.
Die Locals sind super nett und zeigen dir Trails, die man sonst nicht finden würde. Wie gesagt, die Neuseeland Buddies sind töffte!
Gleich noch 'was Mampfen und ein Bierchen zum Abschluß eines schönen Roadtrips durch Neuseeland.

Hier noch was für die Buddies im Tal.....Wir haben Olli getroffen – Olli Maori – Checkt die Bilder...Olli style rules the world...Grüße

Doch noch ein Wort zu meinem Kumpel Christof, er hat den Guide Cup ganz klar gewonnen.....er durfte aber auch nicht ans Steuer, der Rat kam vom Peter und Thomas: "Lass den nicht ans Steuer, der kann nicht fahren!!!!!!!“
Chris: Gegendarstellung folgt in der naechsten Motor%Sport.

An dieser Stelle muss ich ein Lob über den Guide-Champ aussprechen, er hat die Reise wirklich super organisiert...Besten Dank!!!!Auf zu nächsten Abenteuern !!!!!!Yeeesssssssss....life is a never ending road trip

Tja, so langsam geht der Urlaub zu Ende....Bikes auseinander bauen und reisefertig verstauen....das wird spannend...die Post nimmt nur 20 kg-Pakete entgegen.... die beiden Bike-Taschen bringen es auf gefühlte 70-80 kg...no risk - no fun....also bestreiten wir mutig den Weg zur Post, suchen uns eine nette, ältere Dame am Schalter und verhandeln, verhandeln, verhandeln...wie in den alten Windsurf-Tagen....immer nett lächeln...die kritischen Fragen zu den Maßen und dem Gewicht nett, aber bestimmend nicht verstehen..die haben hier nur 20 kg Waagen (30 x 30) haha.......geschafft, die Bikes sind nach 45 Minuten hinter dem Schalter...hoffentlich wiegt und misst hier keiner nach.....mit dem Van nach AKAROA...sehr nett....3 Pizzen...die Jungs haben halt Hunger....

...Ausgehen....englische Verhältnisse.......wer einmal in England gefeiert hat, weiß wovon wir hier schreiben.....Unmengen von Alkohol....Jede Kiwi-Lady würde uns beide zusammen unter den Tisch saufen....haben wir aber nicht ausprobiert...wäre wie Bungy ohne Seil......

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Siehe Vortag....nur dass die Power langsam schwindet...Schwächlinge halt!....Temperaturen an die 30°C und recht schwül...

 

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Nachdem wir in den Bike-Läden Infos von den Locals abgegriffen haben, geht´s in die Trails....Steilkurven...Jumps...Doubles...Tables...Flow, Flow, Flow....einfach nur gut...2 Stunden Mittagspause am Beach und abends noch mal 2 Abfahrten in der Abendsonne...muss man da mehr schreiben?

Christchurch hat eine wirklich beneidenswerte Lage...Hausstrände mit super Wellen...Binnengewässer für Flachwasser-Akrobatik...Hausberge direkt in der Stadt, die bis auf 500 Meter hochgehen....super Tracks...und in 1,5 Stunden ist man am Mt Hutt zum Snowboarden....wer hat denn so viel Luxus verdient?...ob die Kiwis dies wirklich zu schätzen wissen?....die Stadt selbst hat zudem hohes Party-Potential....dazu am Wochenende mehr...

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 Ausschlafen und ab an den Beach..endlich.....einfach nicht bewegen und brutzeln....nach 4 Wochen hat keiner von uns auch nur eine Seite gelesen...genial! ähmm...Alex hat doch gestern irgendwas von Neogothik geblabbert...Blender!

Am Nachmittag wollen wir dann die Trails checken und Biken gehen....nur der Bus will nicht mehr....nach treuen 4 Wochen will die Karre nicht mehr anspringen....kann ich verstehen...so ein Bus will auch mal nix tun....und so ein Bilderbuch-Surf-Strand ist da sicherlich eine gute Adresse.....da hilft es schon, wenn man - „Du ..nein Du...ja ne, is klar..du“ – das Licht anlässt....Überbrückungsversuche scheitern...also verständigen wir vom Baywatch-Office den ADAC ( oder AA wie er hier heißt ) und Chillen einfach bis zur Ankunft weiter....war dann doch die Batterie.....weiter geht´s...

Abends werden die Trails erkundet...sieht gut aus...Morgen greifen wir wieder an..

3 Bier bei lauwarmen Temperaturen im Biergarten (Ach ja hatten wir ja schon erwähnt) und ab in die Koje..

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Ciao Adrenalin-City...heute wollen wir echt früh los, um vielleicht doch noch einen Tag am Beach einzufahren....geplant ist 8:00 Uhr...ja ne, is klar....sitzen dann doch schon um 11:00 Uhr im Auto...legen nach 20 Minuten die erste Kaffeepause in Arrowtown ein....“is doch Urlaub...mach´ keinen Stress, Alter“...Arrowtown ist eine echt nett zurecht geputzte Goldgräberstadt...richtig romantisch, aber wir sind ja nicht wegen der Romatik hier...haha..also weiter durch die Berge an die Ostküste..Christchurch wir kommen....nach 6 Stunden durch grandiose Landschaften sind wir dann auch schon da....bei den grandiosen Landschaften schleicht sich so langsam eine gewisse Gelassenheit ein... das ganze Land ist einfach landschaftlich genial..und daran gewöhnt man sich schon fast zu schnell...

Zu Christchurch: größte Stadt der Südinsel mit 350 Tausend Einwohner, Alex:“Schau´ mal.....dass ist Neogothik“ Chris: „Hast du also nach 4 Wochen mal im Lonely Planet geblättert...toll...willst du jetzt Architektur studieren?“... Die Häuser sind hier echt cool...Oxford/Cambridge Style...Hotel ok...Abends wird in einem Biergarten gespeist...endlich Fisch....halt ein lauwarmer Sommerabend....:-)

Faulenzen am Vormittag und die mentale Vorbereitung auf den nächsten Gummiseil-Akt.:-)...Mit der Gondel rauf auf 500 Meter...super Sicht auf das ganze Tal...heute geben wir uns die doppelte Ladung Gummiseil....zum Aufwärmen ein Swing durch das Tal, den jeder selbst auslösen darf....der hat´s in sich....nach dem Auslösen fällt man einfach mal in die Tiefe...fühlt sich an, als wenn einem der Magen auf Knopfdruck weggezogen werden würde.....klar, dass wir cool wirken....und trotzdem hauen beide beim Auslösen ein „Shiiiiitt“ raus.....mit wackeligen Beinen geht´s direkt zum Bungy....Bubi stylt mit einem 360° into the Blind in die Tiefe..Chris goes the hard way....naja oder so ähnlich....aber echt cool die Bilder.....darauf den einen oder anderen Durstlöscher und einen Fergburger....pennen...

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